Energiesparen vermindert das Entstehen von Konflikten
Wer begrenzte Ressourcen wie Öl, Gas und Kohle sparsam verbraucht, schont nicht nur die Umwelt und den Geldbeutel, sondern hilft auch Konflikte zu vermeiden. Der effiziente Einsatz von Energie hilft, die Weitergabe von waffenfähigem Material zu verhindern und Wachstum zu finanzieren. Weniger Streit wird geschürt.
Mit Energiesparlampen den Bau von Kraftwerken überflüssig machen
Südafrika teilte im Land Energiesparlampen im Wert von fünf Millionen Dollar aus und musste auf diese Weise weder die Leistung vorhandener Kraftwerke steigern, noch ein neues Kraftwerk bauen.
Mit dieser Maßnahme konnten in nur zwei Monaten die fehlenden 200 Megawatt eingespart werden. An diesen Erfolg anknüpfend plante die staatliche südafrikanische Energiegesellschaft ESKOM die Einsparung von weiteren acht Gigawatt Strom.
Das freigesetzte Kapital kann für den Aufbau der Wirtschaft eingesetzt werden
Das Geld für eingesparte Energien kann in die Entwicklung wirtschaftlicher Strukturen investiert werden. Würde die Effizienz von Kraftwerken belohnt, anstatt das sie ihr Geld mit immer mehr verkauftem Strom machen müssen, wäre allen geholfen.
Die Reduzierung des Öl- und Gasverbrauchs vermindert die Konflikte in den produzierenden Ländern und die Intervention anderer Mächte. Das Verteilungsproblem wird reduziert. Außerdem wird dann derjenige belohnt, der etwas leistet und nicht der, der zufällig über einer Energiequelle sitzt.
Wer nicht auf den Abbau von Uran usw. angewiesen ist, weil er seinen Energiebedarf anderweitig decken kann, wird erst gar nicht in die Verlockung geraten, sein Uran an Staaten zu verkaufen, bei denen man nicht sicher sein kann, ob es nur für friedliche Zwecke verwendet wird. Verschiedene, den regionalen Voraussetzungen angepasste, dezentral organisierte Systeme mit erneuerbaren Energien hilft das Klima zu schonen und die Energiegewinnung effizienter zu machen.